Für die Wiederaufnahme bisheriger Autozugstrecken

Die Deutsche Bahn hat in den letzten drei Jahren aus wirtschaftlichen Gründen Schritt für Schritt den Betrieb des konventionellen Autoreisezugs eingestellt. Eine umweltschonende Art des Reisens findet damit ihr Ende, die es bisher umweltbewussten Auto- und Motorradfahrern ermöglichte, auch am Urlaubsort mobil zu sein.

Es ist geplant, dass ab 2015 die Verbindungen ins Ausland vollständig eingestellt sein werden, so auch zu beliebten Reisezielen wie Süd-Frankreich, Slowenien, Österreich, Nord-Italien, Schweiz, Ost-Frankreich und Kroatien.

Als Alternative sieht die Deutsche Bahn das Konzept „Auto + Zug“ vor, das sich in der Planungsphase befindet. Nach diesem Konzept werden Reisende und ihre Fahrzeuge zukünftig getrennt voneinander befördert. Fahrzeuge werden demnach nicht wie bisher vom Zug, sondern von Lastkraftwagen des firmeneignen Logistikunternehmens Schenker zum Zielbahnhof transportiert. Dadurch ergibt sich eine erhebliche zusätzliche Belastung für die Umwelt und den Straßenverkehr.

Für einen Autozug mit 80 Stellplätzen sind rund 15 Lastwagen notwendig, was Lärm, Gestank und Staus produziere – dies sei alles, nur kein nachhaltiger Verkehr.

Mit der Beendigung des Autoreisezugangebots fällt die Deutsche Bahn deutlich hinter ihre eigenen umweltpolitischen Ansprüche zurück. Sie ignoriert darüber hinaus die Entwicklung des demographischen Wandels und damit die Nachfrage durch zunehmend ältere Autofahrer, die bisher verstärkt dieses Angebot genutzt haben und in Zukunft noch sehr viel mehr in Anspruch nehmen würden.

Die Einstellung des Autozugverkehrs ist daher gesellschaftspolitisch kontraproduktiv.

Daher plädieren wir für den Erhalt des Autoreisezuges und fordern von Bahn-Chef Rüdiger Grube die Wiederinbetriebnahme und Förderung des Autoreisezuges und der bisherigen Autoreisezugstrecken.

60 Gedanken zu „Für die Wiederaufnahme bisheriger Autozugstrecken

  1. Ich bin 72 Jahre alt. Ich habe mir mein Sommerhaus extra in Narbonne Plage gekauft, weil ich es eingeplant habe ,dass ich mit zunehmenden höherem Alter mein Reiseziel noch so lange wie möglich mit dem AUTO REISEZUG erreichen kann. Das Einstellen der Strecke ist ein totaler Schock für mich, weil es zeigt dass die DB weder Rücksicht auf die älterwerdende Gesellschaft noch auf die Umwelt nimmt. Ich fahre seit ca. 10 Jahren ca. 4 Mal pro Jahr mit dem Autoreisezug. In dieser Zeit ist nichts erneuert worden ,nur die Preise haben sich fast verdoppelt. Dass es sich für die DB nicht rentiert kann ich so nicht glauben, weil man schon monatelang im voraus reservieren muss um überhaupt einem Platz im Zug zu bekommen . E.S.

    1. Ich habe in den letzten zwei Jahren versucht mit dem Motorradgespann nach Narben zu fahren. Es war kein Platz zu bekommen! Als dann doch eine Stelle frei wurde, war das Ticket für Gespann und zwei Personen so teuer, das wir entschlossen haben, auf Achse mit Hotel in Clement Ferrari nach Portugal zu reisen.
      Ich benutze jedoch regelmäßig den DB-Autozug nach München oder Salzburg und bin bisher sehr zufrieden mit den Preis-Leistungs-Verhältnis. Wäre echt blöd, wenn die DB das einstellen würde!

    2. Leider dürfte das Thema rentabilität stimmen. Es ist nicht genug Geld da um das alte Wagenmaterial zu ersetzen und man spricht zur Zeit von einem Verlust in zweistelliger Millionenhöhe. Dass es auch anders geht sehen sie hier. Vielleicht hilft Ihnen dieses Angebot weiter sofern sie in Reichweite der NIederlande wohnen.

      Dieses Privbatunternehmen scheint sehr erfolgreich zu sein:

      http://www.autoslaaptrein.nl/

    3. Ich finde das auch scheiße das die alles abschaffen was was taugt. Die sollten sich mal ein Beispiel an Österreich nehmen. Lg.Willy

      1. Die OBB ist um nichts besser.
        Die Verbindungen Wien-Innsbruck und Wien-Villach sind schon eingestellt.
        Bei der eben erst im Juni 2014 neu eroeffneten Verladestelle am Wiener Hbf. wird schon Fehlinvestition gesprochen.

        Autotransport mit LKW`s? Ich glaub
        ich muss gleich kotzen!!!

  2. Autozug rettet Leben – da weniger AutoTOTE auf den Strassen PLUS relaxter in den Urlaub. Mannomann – ihr DB Vorstände – erteilt mal den Auftrag dieses Autozugservicepaket von einem “echten” Verkäufer mit Marketingideen zu analysieren und zu prognostizieren und siehe da,

    Es kann und wird operativ rentabel sein!

    Marc Menzel

    1. Lieber Herr Menzel,

      Als reines Saisongeschäft sind Autoreisezüge wie man sie bisher kannte und wie sie bisher von der DB betrieben wurden eben nicht operativ rentabel. Ich arbeite in der Branche und kenne sowohl die Kosten als auch die erzielbaren Erlöse.

      Die Kosten für das ganzjährige Vorhalten des Fuhrparks bei vergleichsweise wenig Verkehrstagen pro Jahr sind hoch. Abschreibung, Wartung/Untersuchung und Abstellgebühren machen einen großen Fixkostenblock aus. Jeder Laufmeter Abstellgleis kostet täglich Euros… “Die Räder müssen rollen!”

      Dazu kommen die Kosten für die Infrastrukturbenützung und Energie, welche jährlich überdurchschnittlich steigen. Die Preise sind öffentlich einsehbar und auf der Homepage von DB Netz unter http://fahrweg.dbnetze.com/fahrweg-de/start/produkte/trassen/trassenpreise/ zu finden.

      Nicht zu vergessen die Kosten für das Zug- und Verladepersonal. Gerade das Finden von ausgebildetem und von DB zugelassenem Verladepersonal gestaltet sich extrem schwierig. Für das Personal sind wochenlange Schulungen erforderlich. Dazu kommt, dass man das Personal zumeist nur ein paar Stunden abends bzw. morgens n einigen Tagen im Jahr benötigt. Da es Vorschriften bez. Mindestarbeitszeit gibt, sind pro Verkehrstag zwei volle Schichten zu bezahlen, auch wenn man die Arbeiter nur zwei Stunden benötigt.

      Autoreisezüge können nur operativ rentabel sein, wenn sie:

      1. täglich und ganzjährig geführt werden und damit auch ein Angebot für Geschäftsreisende darstellen,
      2. Auf Destinationen unterwegs sind, auf denen auch GANZJÄHRIG eine Nachfrage besteht,
      3. Im Produktionsverbund (im Mitläuferverkehr) mit bestehenden (Nacht-) Zügen bereit gestellt werden,
      4. die Verladeanlagen und das Verladepersonal im eigenen Kosteneinflussbereich stehen und
      5. Die Destinationen so gewählt sind, dass diese einen effizienten Fuhrparkumlauf ermöglicht.

      Nur wenn diese 5 Punkte (und ein paar Andere, die ich nicht erwähnt habe) erfüllt sind, gibt es eine Chance auf Rentabilität. Und selbst dann kann man es noch versemmeln, wenn es nicht gelingt, dauerhaft eine gute Qualität an zu bieten.

      Sie schreiben von “echten” Verkäufern mit Marketingideen… An welche Marketingideen denken Sie denn dabei?

      Wenn Sie dabei an Rabatte für Jeden und Alles denken, dann muss ich Sie enttäuschen. Autoreisezüge sind angefangen mit Beratung und Verkauf bis hin zur Produktion und Fahrt die komplexesten Produkte im Bahnverkehr überhaupt. Billig verkaufen kann ich nur, wenn ich auch billig einkaufen (produzieren) kann.

      Falls Sie eine – aus Ihrer Sicht – gute Marketing-Idee haben, dann lassen Sie mich das wissen. Dies gilt natürlich auch für alle anderen geschätzten Leser dieser Web-Site. Schreiben Sie bitte einfach an johann.dieminger@pv.oebb.at

      Johann Dieminger, Wien

  3. Dass die Bahn schon seit Jahren Autoreisezügen als Auslaufmodell betrachtet, zeigt sich an den zunehmenden Fahrplan-Ausdünnungen bzw. Verlagerung der Abgangsbahnhöfe an unattraktive Standorte. Praktisches Beispiel: Ich wohne in Ostwestfalen. Der Abgangsbahnhof wurde von Hannover nach Hildesheim verlegt, sodass ich schon eine Anfahrt von ca. 1,5 Stunden habe, was nicht mehr attraktiv ist. Zudem entspricht das Innenleben der ARZ dem der 70er und 80er Jahre. In der bisherigen Form macht es keinen Sinn, ARZ weiter zu betreiben. Gefragt sind ARZ, die auch am Tag auf Hochgeschwindigkeitsstrecken verkehren. Vielleicht finden sich auch private Anbieter, die das Produkt mit neuen Ideen – auch in Kombination mit dem Nachtzugverkehr – beleben.

    1. Ich bin selber Zugschaffnaer in der Schweiz und begleite im Moment noch den Zug Hamburg – Allessandria durch die Schweiz. Auch ich werde mit dem Verlust dieses Zuges einen Teil meiner Arbeit verlieren.
      Grundsätzlich haben auch andere Bürger in Europa ein Bedürfnis für Nachtreise – und Autoreisezugangeboten.

      Ich habe mich jetzt entsieden selber ein Eisenbahnunternehmen zu gründen mit eben Spezialisierung auf dieses Nischenprodukt.
      Da brauche ich aber auch die Hilfe von euch, die mich finanziell, moralisch, usw. unterstützten.
      Wer macht auch mit? – Gemeinsam erreichen wir etwas!

      1. Sehr gute Idee, bin Lokführer bei der DB und begeisteter Motorradfahrer und nutze den Reisezug schon seit Jahren. Die Einstellung finde ich total traurig.

      2. Und David Loher, hast du dein EVU gegründet? Nur so aus Interesse, da man ja ne ganze Menge Hürden überwinden muss bis man ein EVU sein Eigen nennen kann…

  4. Ich buche (auch aus umweltpolitischen Gründen) nun schon seit 20 Jahren den Autozug nach Frankreich. Die Leistungen sind in der Zeit kontinuierlich schlechter, der Preis immer höher geworden.
    Wenn man das Angebot so ausdünnt, wie es die Bahn tut (Hildesheim, Köln, Dortmund etc. aufgelöst) und viele Verbindungen zusammenlegt (Narbonne / Allessandria), sinken die Buchungen ganz natürlich. Die Züge, mit denen ich gefahren bin, waren jedenfalls schnell ausgebucht.
    So scheint mir das Argument der rückläufigen Buchungen einfach vorgeschoben!
    Man investiert das Geld (Milliarden) lieber in ausländische Unternehmen in Spanien, Italien, Polen und sogar Katar.
    Wieso kann der DB-Vorstand so mit unserem Volksvermögen jonglieren, ohne dass die Interessen der eigenen Kunden berücksichtigt wird?
    Das muss gestoppt werden! Der Autozug muss bleiben!

  5. Die Einstellung der Autoreisezüge widerspricht dem Umweltschutz Konzept aller im Bundestag vertretenen Parteien.

  6. Ich betreibe die Website http://www.autoreisezug-planer.de. So wie es aussieht, kann ich auf auf der Seite bald nichts mehr Sinnvolles schreiben…
    Es ist eben die Frage, welche Angebote in Deutschland subventioniert werden. Da scheint der Autozug leider durchgefallen zu sein. Mich würde die Ökobilanz von “Auto + Zug” interessieren.

    1. Um etwas sinnvolles Schreiben zu können, empfehle Ich Ihnen, Ihren West und Nordwest-Deutschen Lesern dieses Angebot zu empfehlen:

      http://www.autoslaaptrein.nl/brochures/
      Dieses Privatunternehmen hat auch in Deutschland versucht Fuß zu fassen , es aber noch nicht geschafft.

      Auch dioe ÖBB steht in den Startlöchern.

  7. Wir nutzen als Motorrad Reisende schon viele Jahre den Auto Reisezug um umweltschonend , kostengünstig und bequem Ziele in Europa anreisen zu können.
    Es ist zu schade das die DB nicht in der Lage ist dieses Angebot aufrecht zu halten.
    Das jetzige Konzept ist ein echter Witz.
    Ich glaube, dass hier nur auf kurzfristigen Gewinn gesehen wurde. So ein langfristiges Projekt fällt da dann schnell aus dem Rahmen.
    Schade Schade.
    Warum wird dieses eigentlich nicht durch die EU gefördert ? Es werden so viele Dinge gefördert , warum nicht diese Reisemöglichkeit ?

  8. Einen noch größeren Schwachsinn, Autos mit Schenker-Lastwagen zu transportieren, war den Herren im Vorstand der DB wohl nicht eingefallen! Jetzt schon hat die DB einen großen Teil des sog. Bahntransportes auf die Lastwagen-Belastung mit Verstopfung der Autobahnen und entsprechendem Gestank verlagert. Das ganze scheint mir nur eine Alibi-Erklärung für die gänzliche Abschaffung des Autoreisezugs zu sein. Ein Skandal!
    Dr. C. Butt

  9. WennDB den Autoreisezug nicht mehr betreiben will, soll doch eine Ausschreibung den Autoreisezug an eine private Gesellschaft vergeben, z. B. Veolia.
    Es sollten wenigstens die Stammstrecken erhalten bleiben: z.B. Hamburg-München, Berlin-München bzw. bis Innsbruck, Lörrach oder auch Dortmund/Düsseldorf-München etc.

  10. Ich habe bisher den Autozug mit meiner Familie sehr gern genutzt, um von Hildesheim zu meinen Urlaubszielen nach Korsika, Sardinien und Südtirol zu fahren. Gerade für Familien mit kleinen Kindern ist der Autoreisezug sehr geeignet und für die Kinder immer ein richtiges Erlebnis gewesen. Abends nach Hildesheim fahren und am anderen Tag spätestens mittags staufrei am Urlaubsort zu sein, schöner kann die Anreise zum Urlaubsziel nicht sein. Wenn es diese Möglichkeit, die meine Eltern mit mir bereits in den siebziger Jahren gern genutzt haben, nicht mehr geben soll würde ich das sehr bedauern. Ich hoffe, daß der Autozug grundlegend modernisiert wird mit dem alten Streckenangebot ohne Verlagerung des Autotransportes auf die Straße!!!!

  11. Die Nutzung des Autoreisezuges ist für mich seit Jahrzehnten fester Bestandteil
    meiner Reiseplanung. Es gibt nichts sinnvolleres, als so größere Entfernungen zu
    bewältigen, das bestätigen auch fast alle eingegangenen Kommentare nachdrücklich.
    Seit Jahren allerdings vernachlässigt die DB in vielfältiger Weise ihr offenbar total
    ungeliebtes Kind….und trotz eklatant gestiegener Preise und unwürdiger Schlafabteile
    gibt es einen treuen Kundenstamm, der auf jeden Fall ausbaufähig ist. Die DB gibt
    ein ganz trauriges Bild ab und wird zeitgemäßen Kundenwünschen in keiner Weise
    gerecht. Ich fordere eine Überarbeitung dieser unverständlichen Pläne.

  12. Die Entscheidung der Bahn ist nicht nachvollziehbar. Die Idee, das Produkt ist großartig und die Nachfrage scheint ja auch sehr ordentlich zu sein. Das man trotz der sehr hohen Preise nicht kostendeckend arbeiten kann, erscheint daher unverständlich.
    Ich bin Motorradfahrer und habe den Autozug bereits mehrfach benutzt. Es ist trotz des Charmes der 80er Jahre immer ein besonderes Erlebnis von der Verladung bis zur Ankunft. Ich würde mir sehr wünschen, dass jemand diesen Markt entdeckt und diesen tollen Reiseservice weiterführt und weiterentwickelt. Die Kunden sind vorhanden !!

  13. als ich zum ersten mal von den Plänen der db hörte, die zuglinien einstellen und die autos per lkw transportieren zu wollen, hielt ich das für einen aprilscherz zum falschen zeitpunkt.
    offensichtlich ist es leider kein schlechter scherz, sondern böse wahrheit: dass aus was für gründen auch immer eine umweltfreundliche, stress und stau vermindernde reisemöglichkeit geopfert werden soll, statt sie deutlich auszubauen.
    ich frage mich, wie kann man angesichts der heutigen verkehrs- und umweltsituation noch solche entscheidungen treffen? und trotzdem noch mit der angeblichen umweltorientierung seiner “organisation” werbekampagnen betreiben?
    mir ist das leider vollkommen unverständlich….

  14. Ich werde einfach das Gefuehl nicht los, dass die mit der Einstellung der Auto-Reisezuege frei werdenden Kapazitaeten (Autotransportwagen) zukünftig zusätzlich auf der Strecke Niebuell-Westerland eingesetzt werden, da sie auf dieser Strecke mehr Profit bringen als auf den herkömmlichen Einsatzstrecken. Da die Insel Sylt auf deutscher Seite nur mit der DB ueber den Hindenburgdamm erreichbar ist, kann dort eine Firma Schenker auch nicht aushelfen. Damit zeigt doch die Bahn, wohin die Fahrt in Zukunft hingehen soll.

  15. Hallo
    Ich finde Ihre Initiative gegen den Autozug sehr gut.
    Die Bahn soll dich einmal das Gehirn einschalten und dann merkt Sie auch das die Züge H E U T E
    Zu einem falschen Zeitpunkt fahren. Wir sind 68&67 Jahre und fahren fiel mit dem Auto in den Süden
    Früher mit dem Autozug heute auf der SCH… Autobahn. Warum: die Hotels werden am Fr bzw. So. bezogen und was macht die Bahn sie stellt Züge am Mittwoch in den Süden. Was soll man 1-3 Tage vor Buchungstermin am Urlaubsort??
    Wir sind in div. Oldtimerclubs auch hier sind die Veranstaltungen am Wochenende und nicht MITTEN in der Woche. Es würden viele Clubmitglieder anstatt mit dem Anhänger mit dem Autozug fahren.
    Wie gesagt man muss auch mal DENKEN.
    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und wünsche Ihnen auch noch einen netten Tag
    Gruß
    Fam. Kampmann

  16. Wir waren im Mai diesen Jahres an den Gardasee gefahren., weil wir aus Altersgründen nicht so weite Strecken per Auto fahren zu müssen. Wir sind entspannt aus dem Autozug in Innsbruck ausgestiegen und die letzten 250 km waren kein Problem für uns.
    In den letzten Jahren habe ich des öfteren meine schwere Maschine (BMW KS 1200) mit dem Autozug mitgenommen und dann die weiteren Strecken mit dem Motorrad zurückgelegt.
    Wir haben das einerseits getan wegen der angenehmen Reise und andererseits der Umwelt zuliebe.
    Wir planen nächsten Jahre den Autoug bis Narbonne oder Innsbruck zu nehmen.
    Wir sind enttäuscht von der Bundesbahn die Reisemöglichtkeit per Zug abzuschaffen.
    Im übrigen beobachtet man beim Einschecken in Hamburg, dass der Autuzug gern von Reisenden aus den skandinavischen Ländern genutzt wird.
    Also, Verantwortliche der Bundesbahn plant die Modernisierung einschliesslich mehr
    Zielorte (Ankunft/Abreise) und natürlich die Preise, dann wird es noch mehr Nutzer geben.
    Axel Möhle

  17. Liebe Freunde der Deutschen Bundesbeamtenbahn.
    Ich hätte da noch ne kleine Verbesserung für euer neues Transportkonzept. Packt doch die LKW´s in die Ihr die Autos und Mopped´s verladen wollt auf Güterzüge und transportiert sie damit. Mensch das wär doch ne super Ökoidee ihr Vollpfosten.

  18. Sehr geehrte Damen und Herrn,

    nicht nur Umweltpolitisch ein Riesen Thema!
    Ich bin enttäuscht nicht mehr den Nabonne Zug nehmen zu können obwohl eine Modernisierung mit Sicherheit mehr Kunden angezogen hätte!!
    Schade! “Zug verpasst”

  19. Wir haben in den vergangenen 4 Jahren 2 Mal den Reisezug genommen. Einmal, um unseren Urlaub im Süden nicht mit einer Horrorfahrt nach Hause in den Norden abschließen und damit jegliche Erholung in den Wind schreiben zu müssen und einmal, um unseren Oldtimer in den Süden zu bringen, da wir dort Urlaub machen wollten. Es war eine Superentscheidung. Entspannt im Süden am Morgen anzukommen, ohne irgendwo ein Hotel suchen/buchen zu müssen. Hin und Rück jeweils einen Urlaubstag gespart, da ja in der Nacht gefahren wird usw. Auch nächstes Jahr werden wir mit dem Oldtimer wieder im Süden Urlaub machen und natürlich wieder den Zug wählen, so lange es noch geht.
    In unser heutigen klimaproblematischen Zeit Fracht auf die Straße zu verlagern ist nur noch krank und verantwortungslos. Ich könnte schreien über diese Gleichgültigkeit, die wirklich nur noch bis in die letzte Faser auf Gewinnmaximierung hinausläuft.
    Gleichzeitig soll bei uns in Neumünster eine große Verladestation für LKW-Trailer auf die Bahn errichtet werden. Also geht doch oder?
    Wenn die Bahn glaubt, daß irgendein unkundiger Trucker meinen Oldtimer irgendwo auf einen LKW-Trailer verladen darf und …kann (denn wahrscheinlich kann er ihn nicht einmal starten), dann hat sie sich getäuscht. Uns sind sie dann als Kunden los.
    Im Übrigen, wie soll es dann mit den Motorradfahrern laufen, die nach meiner Erfahrung in entsprechenden Monaten fast in der Überzahl sind. Wie läuft das mit unserem Gepäck, das ja bereits im Wagen ist und z.T. auf einem Gepäckträger von außen zugänglich ist? Steht die ganze Fuhre dann unbewacht auf irgendeinem Abstellplatz, bis wir dann nach Tagen mit dem Zug nachgereist sind? Oder kommen wir mit dem Zug an und warten schön auf unser Fahrzeug, da der LKW im Stau steckt und der Fahrer seine Ruhezeit einhalten muß?
    Adieu Bundesbahn

  20. Es ist absolut unglaublich die Autoreisezüge einzustellen! Gerade wir Motorradfahrer haben(hatten) großen Nutzen davon! Bei all meinen Fahrten in den letzten Jahren(Düsseldorf,Hildesheim – Villach,Bozen,Innsbruck,Alessandria,Rijeka)waren die Züge immer erstklassig gebucht! Ich hatte sogar das Gefühl die Buchungstendenzen wären steigend!!!! Liebe DB-Oberen: kommt zur Vernuft…renoviert die Züge, verbessert die Werbung und Merketingstrategie…und weiter gehts!!!!

    1. Bin Lokführer bei der DB und begeisteter Motorradfahrer, habe den Reisezug immer von Düsseldorf nach München und Innsbruck genutzt. Teils musste ich meinen Urlaub verschieben, weil die Verbindung ausgebucht war. Die Einstellung ist fatal. Habe auch großes Interesse am Erhalt der Autoreisezüge.

  21. Alle die einmal die Vorzüge eines Autoreisezuges genossen haben, möchten eigentlich nicht mehr darauf verzichten. Bedauerlich ist nur, dass dieses Angebot von sehr satten Entscheidern aus der DB Konzernzentrale und den abhängigen Lobbyisten im Bundestag, und auch in den Ländernparlamenten, einstimmig zu Fall gebracht wird. Hoch lebe die Dienstwagenflotte der Benannten. Aber da gibt es eine einfache Lösung: weg mit den Nobelkarossen und den Chauffeuren und nur noch Bus und Bahn benutzen, aber ohne Bahncard 100!! Reisen im Zug bildet und Volkeswille ist sofort erlebbar.

    Aber solange der Bahnkunde, egal ob er nur das Personenzug- oder auch das Autoreisezugangebot in Anspruch nimmt, alles ohne Widerstand und Protest hinnimmt, kann die Deutsche Bahn Ihre Angebote und Leistungen nur auf profitable Strecken weiterentwickeln und die wirklich guten Angebote mit dem Argument von fehlender Rentabilität einfach vom Markt nehmen.

    Es wäre sehr spannend, ob eine private Gesellschaft das Streckennetz der Autoreise- und Nachtzüge effektiver und kundenfreundlicher anbieten kann. Das Kundenpotential jedenfalls ist vorhanden. Und wenn diese es dann schaffen, dass auch noch kurzfristig Plätze buchbar (zu bezahlbaren Kosten) sind, dann ist der Beweis erbracht, dass die DB nicht das Maß aller Dinge auf dem bundesdeutschen Schienennetz ist.

    Übrigens, für die rentable Sylter Verbindung (Autoreisezug – Hindenburg Damm) wird sich ein privates Unternehmen an der Streckenausschreibung beteiligen! Da tut sich also was!!!

  22. Guten Tag!

    Ich bin verantwortlich für die Autoreisezüge der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und beobachte die Entwicklungen am Markt natürlich sehr genau. Natürlich stand ich in regelmäßigem Kontakt mit DB AutoZug GmbH. So kam die Entscheidung über die Einstellung der Autoreisezüge der DB für mich nicht überraschend.

    Etwas verwundert war ich aber über das Argument, der Fuhrpark (Autotransportwagen “DDm”) sei überaltert und die Wagen werden nicht mehr gebaut:

    1. Züge/Waggons sind NIE “von der Stange”, sondern werden immer nach exakten Kundenanforderungen produziert. Autotransportwagen sind noch dazu relativ simpel und jeder Güterwagenhersteller schweißt die vergleichsweise billig zusammen.

    2. Die DB hat erst vor letztes Jahr eine größere Anzahl von DDm von den ÖBB gekauft. Diese Wagen haben zuvor eine umfangreiche Revision durchlaufen und sind technisch wie optisch “wie neu”. Unter Einhaltung der Revisionsfristen können diese Wagen “fast ewig” laufen. Auch die ÖBB haben ihre Wagen dieser Revision unterzogen, sodass die Wagen jedenfalls noch zwanzig Jahre zur Verfügung stehen.

    Bei den ÖBB kommen Autoreisezüge sowohl mittel- als auch langfristig in den Planungen vor. Wir sehen die Möglichkeit zur Mitnahme des eigenen PKW oder Motorrades insbesondere als wichtige Komponente unseres Nachtzug Angebotes. Gerade im Nachtverkehr kann der Autoreisezug seine volle Stärke ausspielen. „Nebenbei“ erhält die KFZ-Beförderung einige Nachtzüge wirtschaftlich am Leben. Lässt man die Autobeförderung weg, stirbt auch der Nachtzug!

    Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen den Autoreisezügen der ÖBB und jenen der DB ist – mit Ausnahme zweier reiner Urlaubsdestinationen nach Italien – das TÄGLICHE Angebot. Nur dadurch erreicht man auch die für uns wichtige Gruppe der Geschäftsreisenden. Vom Handelsvertreter angefangen über Montagetrupps bis hin zum Weinbauern bieten sich täglich verkehrende Autoreisezüge an, um seine Fahrten effizient ab zu wickeln.

    Wir beabsichtigen daher, neben der täglichen Verbindung Hamburg – Wien, ab Frühjahr 2015 (wieder) täglich Düsseldorf – Wien aufzunehmen. Ob weitere Verbindungen (Düsseldorf – Villach?) dazu kommen, wird die Nachfrage entscheiden.

    Ein großes Problem stellt allerdings der Umstand, dass die DB die Verladeterminals nicht mehr nutzt, dar. Wir müssen dadurch im schlimmsten Fall wegen eines einzigen Zuges die Vollkosten für die Terminal-Infrastruktur tragen. Die in der Produktkalkulation unter zu bringen ist nicht einfach. Aufgrund der Städtebaulichen Planungen sind noch dazu einige Terminals vom Abriss bedroht. Insbesondere der geplante Abriss des Bahnhofs Hamburg-Altona bereitet mir etwas Kopfzerbrechen. Da bin ich noch auf der Suche nach Alternativen. Ideen dazu sind jederzeit herzlich willkommen! Schreiben Sie einfach an johann.dieminger@pv.oebb.at

    Informationen zu den Autoreisezügen der ÖBB finden Sie hier:
    http://www.oebb.at/de/Reiseplanung/PKW_Motor-_und_Fahrrad/index.jsp

    1. Hallo,

      durch Zufall bin ich auf diese Seite gekommen und habe mit großem Interesse die Überlegung der ÖBB zur Wiederaufnahme der Destination Düsseldorf-Wien gelesen. Ich würde mir wünschen es würde war. Bis zur Einstellung dieser Verbindung habe ich diese für viele schöne Reisen mit dem Motorrad und Freunden in Richtung Ungarn, Slowakei und Rumänien genutzt. Sie war für uns aus dem Westen Deutschlands die beste Verbindung für Reisen in den osteuropäischen Raum, aber auch über den Semmering/Wechsel in Richtung Adria.

      Ein großer Teil der Reisenden kam aus den Beneluxländern, aber auch von England und Schottland über die morgendlichen/abendlichen guten Fähranbindungen von Rotterdam/Amsterdam.

      Dazu war der Reisepreis für eine Gruppe mit Abteilreservierung im Vergleich zu DB Autozug unschlagbar. Immer wenn ich den ÖBB-Nachtzug (leider derzeit ohne Autotransportwagen) bei mir vorbeifahren sehe, denke ich mit Wehmut an diese tolle Zeit zurück.

      Ich drücke Ihnen die Daumen, dass die DB Ihnen wieder die Genehmigung gibt, dass Verladeterminal Düsseldorf zu nutzen. Vielleicht gibt es aber auch eine Alternative für die Nutzer des Autozuges von einem Privatbahnanschluss in der Nähe von Düsseldorf HBF (dort nur planmäßiger Halt, wie Köln) die Reise zu beginnen.

      Schöne Grüße

    2. Ich bin erfreutdarüber, dass ein verantwortlicher Experte der öbb sich so sachverständig zu dem Thema Autoreisezug äußert.
      Ich benutze seit beinahe 30 Jahren regelmäßig den Autozug von Düsseldorf nach Villach oder München. Das Argument, dass neue Transportfahrzeuge benötigt werden ist sicher richtig aber auch die “normalen” Güterwaggons halten auch nicht ewig und müssen dann durch neue ersetzt werden. Auch die Automobilindustrie transportiert einen großen Teil ihrer Neuwagen auf dem Schienenweg. Sind diese Waggons nicht Eigentum der Bahn? Ich hoffe sehr, dass ein privater Anbieter – noch besser die ÖBB das Geschäft Autoreisezug übernimmt. Rudolf Voss

    3. Sehr geehrter Herr Dieminger.

      Auch mir paßt nicht das die DB den ARZ eingestellt hat. Mein Vorschlag ist das die
      ÖBB die Strecke Düsseldorf – Innsbruck und zurück bedienen soll. Ich habe viele
      Bekannte die vom diesem Vorschlag begeistert sind und den ARZ sofort wieder
      buchen würden wenn sie von Innsbruck bequem in die Täler kommen würden.
      Der Terminal in Düsseldorf ist doch vorhanden und gammelt jetzt vor sich hin.
      Ich hoffe positiv von Ihnen zu hören und verbleibe mit freundlichem Gruß
      Brigitte Groth

    4. Lieber Herr Dieminger,

      als Auslandsösterreicher, der in Brüssel lebt (und davon gibt es einige) trifft uns die Einstellung der Autozüge der Deutschen Bahn schwer. Wir würden es sehr begrüßen, wenn die ÖBB in Zukunft die Strecke Düsseldorf – Wien anbieten würde.

      Ich hoffe, Sie überlegen nicht, das neue Auto-LKW Konzept der deutschen Bahn zu übernehmen. Wir haben das letzten Sommer auf der Strecke München – Berlin ausprobiert. Erfahrung reichlich schlecht: Russische LKW-Fahrer, denen man nicht erklären könnte, wie die Alarmanlage gegen Autodiebstahl zu deaktivieren ist; LKWs, die sich auf dem Weg in Berlin verfahren haben; schlussendlich nach Ankunft über eine Stunde Wartezeit, bis die Autos endlich am Bahnhof auftauchten ! Vielleicht Anlaufschwierigkeiten, aber klar als Konzept nicht ausgereift.

  23. Schade, denn gerade in den Ferien ist der Autoreisezug genial. Ich vermisse eine Verbindung von München in Richtung Süden. Die Autobahnen sind immer so verstopft, eine Autoreisezugverbindung bis zum Gardasee oder weiter könnte eine große Entlastung sein.

    Beruflich nutze ich einmal im Monat den Nachtzug auf der Strecke München – Berlin und bin ebenfalls der Meinung, dass die Waggons langsam in die Jahre kommen. Defekte Toiletten, versiffte Teppichböden und verstopfte Duschen sind nichts Ungewöhnliches. Dennoch ziehe ich den Nachtzug einem Flieger morgens um 7 Uhr vor.

    Wenn aber 2017 die Schnellfahrstrecke München-Berlin fertig sein sollte, und man diese Strecke in unter 4 Stunden mit dem ICE schafft, kann ich allerdings nicht mehr garantieren, weiterhin den Nachtzug zu nutzen.

    Und klar: die Autos mit dem LKW zu transportieren ist die idiotischte Idee der Bahn, seit sie vor ca. 10 Jahren mal versucht hat, die Zugtoiletten nach Männlein und Weiblein zu aufzuteilen.

  24. Jeden Tag hören wir die Staumeldungen auf den Autobahnen und es mutet wie ein Schildbürgerstreich an, die Autos auf Lastwagen zum Transport zu verladen. Die Bahn sollte doch die Schiene nutzen. Ich vermisse den Autoreiszug Wien – Salzburg. München -Narbonne entlastet das Rhone Tal. Wo bleibt das Umweltschutzdenken unserer europäischen Regierenden in Brüssel, die sich lieber um Gurken, Leitern und Staubsauger kümmern, als um wirklichen Umweltschutz. Generationen haben unser Schienennetz aufgebaut und unsere Zeit baut es ab, um die Umwelt noch mehr zu verpesten.
    Astrid Posegga

  25. die einstellung sollte nicht sein! wie hiess es doch vor jahren:
    autos nicht auf die strassen sondern auf die eisenbahn!
    warum wird das nicht beherzigt? das geld für die reparaturen sollte darin gesteckt werden und nicht in die “vorstände” oder??????

  26. Ich bin ein Motorrad Reisender und zur schlechteren Jahreszeit in den Süden gefahren. Zu dieser Zeit ist der Autoreisezug immer eine gute Alternative, obwohl der Autoreisezug in den letzten Jahren um das doppelte teurer geworden ist !

  27. Wir fahren zweimal im Jahr die Strecke München-Hamburg und zurück. Gerade für ältere Menschen ist es eine große Erleichterung die Fahrt auf der Autobahn zu vermeiden. Die Bahn hat bisher damit geworben, wie Umwelt schonend die Benutzung des ARZ sei ! Das gilt scheinbar nur bis 2015 !
    Wir hoffen sehr, dass der Beschluß noch nicht endgültig ist.
    Hans und Inge Stelzl

  28. Aus DB internen und zuverlässigen Kreisen weiss ich, das die Autoreisezüge nicht aufgrund mangelnder Nachfrage/Auslastung bzw. assoziierter Unterhaltungskosten eingestellt werden, sondern der Veraltung des verwendeten Geräts, sprich’ der Transportzüge, die nach heutigem Stand beim nächsten “TÜV” für die Züge 2015 die Sicherheitstests nicht mehr bestehen und aufwändigst erneuert bzw. gekauft werden müssten. Dies ist wirtschaftlich aus Sicht der DB und deren Beratern betriebswirtschaftlich nicht sinnvoll und daher lässt man den Service buchstäblich auslaufen. Auch Demonstrationen werden daran leider nichts ändern, da die Fertigung für Vorbestellungen für solche Zugteile bis zu 4 Jahre dauern. Schade, aber wahr!

  29. Moin,
    also stirbt auch der Autozug nach Sylt ?? DIE einzige Goldgrube der DB ….
    Wenn man natürlich Jahrzehntelang nur kassiert und Nix investiert ist das Ergenis absehbar, aber es ist und bleibt damit ein politikum, denn die Umwelt wird nachhaltig mehr belastet.
    Wir sind diese Jahr vom Norden zum Bodensee und von da aus weiter in die Dolos. Mopoeds mit Spedition und wir sind geflogen; DAS soll nun die alternative sein….?!

  30. Auch ich finde es absurd, was sich diese DB Leute da haben einfallen lassen. Normal ist das nicht! Nun komme ich so langsam in das Alter und würde dieses Angebot nutzen. Aber so nicht! Ein Verbrechen ist das.

  31. Ich wünsche der ÖBB viel Erfolg bei Ihren Bemühungen auch weitere Autoreisezüge von Deutschland aus laufen zu lassen.
    Der Artikel des ÖBB Mitarbeiters war sehr aufschlußreich.
    “Die DB ist nicht das gelbe vom Ei”
    Horst Linden

  32. Das ist eine sehr nutzliche Beschreibung: es war schwierig, den Post zum Thema zu finden. Gewohnlich beschranken sich die Autoren mit den Informationen, die sie im Internet finden. Und Sie haben eine grosse Arbeit gemacht. Danke.

  33. Ich denke es ist für alle Biker ein herber Verlust, das es keinen Autoreisezug mehr gibt.
    Wie soll man jetzt vernünftig nach Südeuropa kommen,ohne sich die Reifen “eckig”zu fahren?
    Waggons und Infrastruktur sind vorhanden,warum also der Schritt der Einstellung?

  34. Die Strecke Neuiesenburg – Narbone war das geilste was es gab.
    Unfassbar. Ich wollte gerade mal wieder buchen und sie ist weg.
    Wie kommt man jetzt nach Frankreich Spanien Portugal und Marokko.
    Meine ganze Urlaubsplanung ist im Arsch. Die Bahn ist die härte.

  35. Ich bin Biker und habe gemeinsam mit Freunden den Zug öfter von Berlin in Richtung Süden und zurück genutzt. Ich finde es total daneben, dass dieser Autozug eingestampft wurde. Es gibt keine bessere Alternative, um entspannt am Ziel anzukommen. Die Bahn gibt soooo “grün”, mit Ökostrom und so. Aber wenn es echt darauf ankommt, werden die Kosten vorgeschoben. Ich kann mich nicht an eine Fahrt erinnern, an dem der Zug nicht zu mindestens 90% ausgelastet war. Ich denke, mit einem vernünftigen Marketing sollte der Zug zu betreiben sein. Andere machen das schon vor. DB – tut nicht nur grün, sondern zeigt mit dem Autozug, das ihr auch etwas zur Umweltentlastung aktiv beitragen könnt. Lasst die Züge wider fahren, wir warten alle darauf!

  36. Ein Angelurlaub ist für mich mehr als Muße von der Arbeit. Viele Touristen reisen, um ihr Milieu zu wechseln. Verreisen hat für mich einen anderen Sinn. Wenn ich mir ausmale, dass ich in sieben Monaten in einer schöneren Region bin – verschwinden meine schlechten Emotionen. Noch bevor ich einen Traumurlaub reserviere, besuche ich Webseiten mit Reisebewertungen. Dabei bekomme ich sofort die Meinungen die ich benötige, um zu bestimmen, wohin ich in diesem Monat aufbreche. Vor meiner Angelreise habe ich mir die glaubwürdigsten Fakten zu dieser Urlaubsregion unter http://urlaubsangler.de/ angesehen.

  37. Wäre wirklich schade um die Autozüge.
    Wenn ich aber erleben muss, wie in Triest nach einer für die Strecke kleine Verspätung von nur 70 Minuten nahezu alle Fahrgäste die Entschädigung für Zugverspätung geltend machen, dann sage – wir können es so auch selbst kaputt machen. Da hätte die Bahn einfach beim Fahrplan schummeln sollen. Es beklagt sich niemand für zu frühes ankommen. Die Zufriedenheit steigt dann sogar.
    Völlig unklar ist andererseits, dass beim teilen der Züge in Hildesheim die Mitropa immer ohne Strom für die Küchengeräte da stand (in der besten Abendbrotzeit) oder das Zugpersonal beim Umspannen dann in der Mitropa nicht noch mal kurz in wenigstens zwei Sprachen auf die Trennung der Züge hinwiest. Ist halt nicht nett, wenn mitreisenden Schweden die Trennung der Züge nicht mitbekommen.
    Wie besser vermarkten? Tja ganz einfach, an den typischen Staustrecken dieser Republik und zwar ganzjährig.
    Gruß Micha – (bisher vier mal begeistert mit dem Autozug unterwegs)

  38. Schöne Reisen in die Ferne – das ist, was ich gern mache. Unbekannte Menschen, neue interessante Städte, neue Erkenntnisse… Falls ich weit reisen will, favorisiere ich, zu fliegen – das schont tatsächlich sehr viel Zeit. Bloß wenn man gerade viel freie Zeit hat, ist es auch der Mühe wert, mit dem Reisezug zu fahren: man kann während der Reise vieles aus dem Fenster erblicken. Habe die ganze Zeit natürlicherweise bei der Vorbereitung viele Erfahrungen auf den Seiten wie beispielsweise http://www.elumbus-reisebuero.de/ durchgesehen, und das macht Sinn, falls man eine erfolgreiche Reise veranstalten will. Ja, Reisen füllt doch aus… :-))

  39. Die DB hat mir eben (13.03.2015) am Telefon mitgeteilt, das es nur noch inner Deutsche Verbindungen gibt.
    Diese werden aber nicht mit der Eisenbahn transportiert, sondern per LKW an den Zielort gebracht, der Reisende, also alle Personen fahren dann separat per Bahn, also getrennt vom Fahrzeug.
    Nun folgender Gedanke, der Zug fährt und kommt pünktlich am Zielort an, der LKW steht derweil im Stau, u.U. mehrere Stunden (wie gestern auf der A9) und kommt viel verspätet oder gar erst am nächsten Tag an (z.B. wegen Fahrzeitüberschreitung des Fahres), ganz zu schweigen von der Möglichkeit, das dieser LKW mit seiner Ladung auf der Autobahn in einem Unfall verwickelt wird.

    Die Bahn und vor allem die die sich solchen Unsinn ausdenken spinnen total !

    Ich möchte zeitgleich mit meinem Fahrzeug am Zielort ankommen, dort ist schließlich auch mein Gepäck und eine “Autozug” Reise soll mich (und die Umwelt wie auch den Verkehr) entlasten und entspannen und nicht noch Stress für viel Geld, verursachen.

  40. Wir gehen diesen sommer nach Biarritz. Wir wohnen in Groningen ganz im Norden von den Niederlanden. Die Reiseabstand ist 1500 km. Wir wollten gerne mit dem Autozug reisen von Düsseldorf nach Narbonne. Das geht nicht mehr! Jetzt müssen wir fast zwei tagen im Auto fahren (mit zwei kinder) und nachts in einem hotel! Hin und auch wieder zurück! Wissen sie wieviel Mühe das kostet? Ich will gerne das doppelte zahlen für den Autozug nach Narbonne. Damit ichselbst auch Ferien habe. Bis zum ende, und nicht nur zwischen dem Reisetagen.

  41. Was ich da von der geplanten Abschaffung der Autoreisezüge gelesen habe, ist schon ein schwerer Einschnitt für viele Kunden der Deutschen Bundesbahn. Was aber bringt die Verlagerung dieser Transporte auf die Straße, indem man Lastwägen einsetzt? Leider eine nur noch größere Verdichtung des Straßenverkehrs. Eine Alternative wäre die Verlagerung des Autoreisezugsektors auf private Unternehmen, die ebenfalls die Gleide für ihre Beförderungszwecke verwenden. Anders kann man das nicht lösen, zumindest würde die Alternative Transport der Autos mit Lastwägen auch die Staugefahr auf Bundesstraßen und Autobahnen erhöhen. Ich kann die zahreichen Leute, die die aktuellen Pläne der Bundesbahn missbilligen, schon verstehen. Dass sie den Autoreisezug erhalten wollen, ist verständlich.

  42. Herr Grube ist wohl nicht mehr ganz klar im Kopf Autos verladen auf LKW? Wo sind wir denn? Wir sind aus Umwelt
    Gründen und aus Altersgründen gern mit dem Autozug bis Narbonne Gefahren, was machen wir jetzt?

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